Chakras – Systeme und Übereinstimmungen
SEMINAR II
Übungen zur Lenkung des Atems um zu heilen
► Chakras ‑ Systeme und Übereinstimmungen
Jedes Chakra bildet einen Teil des gesamten zusammenhängenden und voneinander abhängigen Chakra‑Systems. Dieses System ist das subtile Instrument für Inkarnation und Transformation. Jedes Chakra hat eine bestimmte und komplexe Beziehung zu den anderen Chakras.
Jedes Chakra besitzt:
- Element und Bewegungsrichtung (die 5 unteren Chakren).
- Farbe.
- Sinnesorgan und Sinn.
- Endokrine Drüse.
- Lebensqualitäten.
- Ressourcen.
- Verhaltenscharakteristiken und Herausforderungen.
- Archetypische Symbole etc.
Bedeutung in Sanskrit: Muladhara: Mul heisst Basis, Adhara heisst Unterstützung.
- Element: Erde.
- Form: Quadrat.
- Bewegungsrichtung: horizontal.
- Farbe: rot/gelb (verschiedene Systeme).
- Sinn: Geruch.
- Organ: Nase.
- Drüse: Nebenniere.
Die Form des physischen Körpers, die Schablone in welcher der Körper geformt und wiedergeformt wird: die Grundlage der materiellen Existenz. Höhere Existenzebenen schlummern, taub, bis der physische Körper als Kanal funktionieren kann.
Qualitäten: Stabilität, Sicherheit, Solidität, Ausdauer, Überlebenswille. Erdung, Dazugehörigkeit, Existenz. Gruppenzusammenhalt. Beharrungsvermögen.
Ressourcen: Ein gut ausgebildetes erstes Chakra verleiht physische Stärke, Muskelkraft, Ausdauer, Selbstkontrolle, Geduld, ein diszipliniertes Leben. Verleiht die Fähigkeit, die eigene Negativität oder diejenige von Anderen zu filtern.
Verhaltenscharakteristika, Herausforderungen: Drang zu inkarnieren und zu überleben. Oder: Tendenz, die Inkarnation zu vermeiden oder hier zu bleiben. Dominiert durch ein Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit. Wird die Einrichtungen unterstützen, in welchen er lebt und arbeitet. Anhaftung an Rasse, Nation, Armee, Schule, Religion. Liebe: zum Stamm, Land, etc.
Ein schwaches Basis‑Chakra: Furcht und Unsicherheit und evt. Strategien um das Gewahrsein der Furcht zu unterdrücken; psychisch und/oder physisch nicht voll inkarniert.
Bedeutung in Sanskrit: Wohnstätte des Selbst.
- Element: Wasser
- Bewegungsrichtung: Abwärtsfliessend.
- Farbe: Orange oder Lachsfarben.
- Sinn: Tastsinn.
- Sinnesorgan: Zunge.
- Bewegungsorgan: Sexualorgane und Nieren.
- Drüse: Keimdrüse.
- Regiert Prana, den lebensspendenden Atem. (Chinesische Medizin: Die Nieren sind die Quelle des ursprünglichen Qi und « ergreifen » den Atem).
Qualitäten: Der Sitz der Macht für Zeugung, Stoffwechsel und Ego. Energie, Schwung, Kraft, das zu beschützen, was man für seinen Besitz hält. Selbstvertrauen, persönlicher Magnetismus. Gesundheit, Langlebigkeit. Sexuelle Leidenschaft und erotische Liebe. Dieses Zentrum besitzt 2 wichtige Fähigkeiten für die Entwicklung:
- Es hält uns in der Welt, wir reagieren auf Dinge.
- Es führt uns zum Intellekt: Orange zu Gelb.
Ressourcen: Ein gut entwickeltes Sakral‑Zentrum vermittelt individuelle Macht. Assoziiert mit Blut, Reproduktion und allen entsprechenden Zyklen. Physikalisch: treibt die physischen Funktionen wie Verdauung, Zirkulation, Immunsystem. Emotional: stärkt die Ressourcen für die Aufarbeitung von Emotionen (ansonsten würde deren Energie aufwärts steigen und den Solarplexus verstopfen). Kreativität (Zeugungskraft, Unternehmen, Kunst). Verbindung zwischen Wasser, Mond, Emotionen, Psyche.
Verhaltenscharakteristika, Herausforderungen: Zentriert auf « Sex, Macht, Geld » (Caroline Myss). Die Expansion der Persönlichkeit: im 1. Chakra ist sie mit Überleben beschäftigt, im 2. Chakra etabliert sie die Familie als Machtbasis, das Freundesnetz, Arbeits‑ und Soziale Projekte, zieht Vertreter des anderen Geschlechts an. Bezieht sich stark auf die Familie und familiäre Verantwortlichkeiten als ein Ausdruck des Egos. Lüste, Fantasien (Identifikation mit Helden), Kreativität (Kunst, Musik, Poesie). Sucht Unterhaltung.
Ein schwaches Sakralchakra: kann keine Emotionen aufbauen. Wenn jemand sich ihm in den Weg stellt, reagiert es mit Wut und Gewalt, oder mit Depression, Schuldgefühl und Vorwurf. Das Bild von Top Dog und Under Dog.
Bedeutung in Sanskrit: « mit Juwelen gefüllt », oder « Stadt der Juwelen »; wird auch das Sonnenchakra genannt.
- Element: Feuer, welches nahe verwandt mit Shakti und dem Erwachen der Kundalini ist. « Feuer ist die Form in welcher Kundalini im Körper bleibt ». Bewegt sich aufwärts.
- Bewegungsrichtung: Bewegt sich aufwärts.
- Farbe: Gelb/rot (verschiedene Traditionen).
- Sinn: Sicht.
- Sinnesorgan: Augen.
- Bewegungsorgan: Füsse und Beine.
- Drüse: Pankreas.
Qualitäten: Rationeller Geist («lower mind»), Macht, Ideen auszudrücken. Organisation vom Sinn für das Selbst und das Selbstbild; Fähigkeit, sein Umfeld zu bestimmen und zu organisieren. Emotionen sind reicher und kontrollierbarer, Empfindlichkeit wird stärker, Sympathie für andere. Persönliche spirituelle Bewusstheit erwacht.
Ressourcen: Es ist das Zentrum von Vitalität im körperlichen und im geistigen Körper, sowie die Sonne die Lebensquelle des Solarsystems ist. Feuer: Reinigt und nährt. Hilfreich für Verdauung und Aufnahme von physischer und psychischer Nahrung für Leben und Intellekt.
Verhaltenscharakteristika, Herausforderungen: Ein Ort für Evolution: das Ego entwickelt in diesem Chakra den Wunsch, anerkannt zu werden, Macht und Autorität zu besitzen. Sorge um die Meinung der Anderen. Sonne ‑ Intellekt ‑ Organisationstalent (cf Fantasien im 2. Chakra). Gabe, Ideen wirkungsvoll auszudrücken, Macht, zu befehlen. Kann manipulativ sein, Wunsch, die anderen gemäss den eigenen Konzepten und Plänen zu formen. Der rationelle Verstand bringt ein anderes Verhalten ins Kollektiv: Spielen und Börsenmärkte kontrollieren, statt Krieg führen. Wohltätigkeit, Sühne für eigene Irrtümer, selbstloses Dienen, Dharma.
Bedeutung in Sanskrit: ungeschlagener Ton, ein nicht‑physischer Ton welcher weiterklingt ohne Anfang und Ende. Der ursprüngliche Ton, die Quelle aller Töne, welche ausserhalb der physischen Welt entspringt. Manifestiert im Herzen: ewige, ungeborene, unsterbliche Schwingungen, den Puls des Universums.
- Element: Luft.
- Bewegungsrichtung: bewegt sich in alle 4 Richtungen sowie auf und abwärts.
- Farbe: Varianten: gold (PVK ‑ die Farbe der göttlichen Liebe), grün (Theosophen).
- Sinn: « Touch'in the form of subtle air ».
- Sinnesorgan: Hals.
- Bewegungsorgan: Hände.
- Drüse: Thymus.
Qualitäten: Bedingungslose Liebe, Mitgefühl, Einfühlungsvermögen, Hingabe, Vertrauen, der Wunsch zu teilen.
Ressourcen: Der Ort, wo Materie und Geist vereint sind. Erweiterung der Wahrnehmung. Die Ebene der Heiligkeit in diesem Chakra bringt die Empfindung des Göttlichen in allem was existiert. Kosmisches Bewusstsein. « Der Altar Gottes ». Die Erfahrung von Einheit und Universalität als Wirklichkeit.
Verhaltenscharakteristika, Herausforderungen: Klarheit des Bewusstseins, Zentriertheit, Konzentration, Meditation. Bewusstheit des Lebensziels, Bewusstheit der Wahrheit hinter den Worten. Hingabe, Andacht, Glaube, Selbstvertrauen. Volle Kontrolle über die Sinnes‑ und Handlungsorgane. Meister seiner selbst. Entwicklung jenseits von Einflüssen durch die Umstände und die Umgebung, um unabhängig und durch sich selbst ausstrahlend zu werden. Andacht in Liebe und die Entdeckung von Gott überall und in Allem. Glaube in sich selbst und das Göttliche: Quelle des Glaubens für Andere. Jeder fühlt sich sicher in der Gegenwart eines Menschen mit der Anahata‑Qualität. Frei von Ärger, Lust, Eifersucht, etc. Die Bewegungen sind graziös, rhythmisch, Liebe fliesst durch das ganze Wesen.
Bedeutung in Sanskrit: shuddhi heisst « reinigen »: Das Chakra wird als das Chakra der Reinigung betrachtet (anja reinigt Karma; manipura reinigt Gedanken): Vishuddhi reinigt Gift.
- Element: Äther oder Raum oder Luft oder Akasha.
- Farbe: grün (PVK); blau (Theosophen).
- Sinn: Hören.
- Sinnesorgan: Ohr.
- Bewegungsorgan: Stimmbänder.
- Drüse: Schilddrüse.
Qualitäten: Reinheit, höhere Ebene von Kreativität, d.h. der Inspiration Ausdruck verleihen.
Ressourcen: Kommunikation, Kreativität. Gesprochene Worte verleihen den Gefühlen des Herzens Ausdruck. Die Stimme dringt zum Herzen des Zuhörers durch. Sie bewegt den Zuhörenden durch das Ändern des Raums (Akasha) seines Verstandes und seines Wesens. Gebete und anbetende Lieder steigen im Herzen auf und werden durch die Stimmbänder im Visshuddhi Chakra ausgedrückt. Mantras bringen göttliche Energien hervor und geben dem Formlosen Form.
Verhaltenscharakteristika, Herausforderungen: Spirituelle Wiedergeburt. Keine eindeutig weltliche Eigenschaften in diesem Chakra. Hauptproblem: Zweifel wenn Wissen unklug benutzt wird. Dieser wird zerstreut wenn alles verifiziert worden ist durch Meditation und Erfahrung.
Bedeutung in Sanskrit: « Befehlen », von den Wurzeln mit der Bedeutung « wissen » und « folgen ».
- Element: Wir befinden uns in diesem Chakra jenseits dem Bewusstsein von Elementen.
- Ort: Wo die Nadis Ida, Pingala und Sushumna verschmelzen.
- Farbe: Oft violett oder indigo.
- Fähigkeiten im Körper: Augen und beide Hälften des Gehirns.
- Drüse: Hypophyse.
Qualitäten: Macht von Gedanke und Handlung, abgeleitet von spiritueller Macht und höherem Wissen. Persönliche Vorstellungen sind vollständig ausgelöscht in der spirituellen Verwirklichung.
Ressourcen: Stimmt alles aufeinander ab: Kontrolliert die verschiedenen Zustände der Konzentration, welche in der Meditation angewandt werden. Beherrscht die gesamte Persönlichkeit. Assoziiert mit den kognitiven Fähigkeiten des Verstands, sowohl mit mentalen Bildern als auch mit abstrakten Ideen. « Zum ersten Mal manifestiert sich ungeteilte individuelle Existenz als Zwei, der Schöpfung zuliebe. » (Mookerjee). Alle Fähigkeiten des Verstandes sind stimuliert: höhere Intelligenz, Willenskraft, Gedächtnis, Konzentration. Telepathische Kommunikation. Hellsicht. Transformation beinhaltet spirituelle Vision: Kommunikation durch das Höhere Selbst. In Kontakt treten mit dem höheren Bewusstsein.
Bedeutung in Sanskrit: « Tausendfältig »
- Farbe: weiß, alle Farben.
- Fähigkeiten im Körper: Gehirn, der ganze Körper.
- Drüse: Epiphyse.
- Vollkommene Kontrolle über jeden Aspekt des Körpers und des Verstandes, sämtliche Sinne enthaltend sowie sämtliche Funktionen. Es ist alles‑durchdringend in seiner Macht. Es wird betrachtet als der Kreuzungspunkt zwischen menschlicher und göttlicher Evolution.
SEMINAR II
Übungen zur Lenkung des Atems um zu heilen
► Chakras ‑ Systeme und Übereinstimmungen
Werkzeuge um gut zu leben
Fünf Magnetismen
Jedes Chakra bildet einen Teil des gesamten zusammenhängenden und voneinander abhängigen Chakra‑Systems. Dieses System ist das subtile Instrument für Inkarnation und Transformation. Jedes Chakra hat eine bestimmte und komplexe Beziehung zu den anderen Chakras.
Jedes Chakra besitzt:
- Element und Bewegungsrichtung (die 5 unteren Chakren).
- Farbe.
- Sinnesorgan und Sinn.
- Endokrine Drüse.
- Lebensqualitäten.
- Ressourcen.
- Verhaltenscharakteristiken und Herausforderungen.
- Archetypische Symbole etc.
Bedeutung in Sanskrit: Muladhara: Mul heisst Basis, Adhara heisst Unterstützung.
- Element: Erde.
- Form: Quadrat.
- Bewegungsrichtung: horizontal.
- Farbe: rot/gelb (verschiedene Systeme).
- Sinn: Geruch.
- Organ: Nase.
- Drüse: Nebenniere.
Die Form des physischen Körpers, die Schablone in welcher der Körper geformt und wiedergeformt wird: die Grundlage der materiellen Existenz. Höhere Existenzebenen schlummern, taub, bis der physische Körper als Kanal funktionieren kann.
Qualitäten: Stabilität, Sicherheit, Solidität, Ausdauer, Überlebenswille. Erdung, Dazugehörigkeit, Existenz. Gruppenzusammenhalt. Beharrungsvermögen.
Ressourcen: Ein gut ausgebildetes erstes Chakra verleiht physische Stärke, Muskelkraft, Ausdauer, Selbstkontrolle, Geduld, ein diszipliniertes Leben. Verleiht die Fähigkeit, die eigene Negativität oder diejenige von Anderen zu filtern.
Verhaltenscharakteristika, Herausforderungen: Drang zu inkarnieren und zu überleben. Oder: Tendenz, die Inkarnation zu vermeiden oder hier zu bleiben. Dominiert durch ein Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit. Wird die Einrichtungen unterstützen, in welchen er lebt und arbeitet. Anhaftung an Rasse, Nation, Armee, Schule, Religion. Liebe: zum Stamm, Land, etc.
Ein schwaches Basis‑Chakra: Furcht und Unsicherheit und evt. Strategien um das Gewahrsein der Furcht zu unterdrücken; psychisch und/oder physisch nicht voll inkarniert.
Bedeutung in Sanskrit: Wohnstätte des Selbst.
- Element: Wasser
- Bewegungsrichtung: Abwärtsfliessend.
- Farbe: Orange oder Lachsfarben.
- Sinn: Tastsinn.
- Sinnesorgan: Zunge.
- Bewegungsorgan: Sexualorgane und Nieren.
- Drüse: Keimdrüse.
- Regiert Prana, den lebensspendenden Atem. (Chinesische Medizin: Die Nieren sind die Quelle des ursprünglichen Qi und « ergreifen » den Atem).
Qualitäten: Der Sitz der Macht für Zeugung, Stoffwechsel und Ego. Energie, Schwung, Kraft, das zu beschützen, was man für seinen Besitz hält. Selbstvertrauen, persönlicher Magnetismus. Gesundheit, Langlebigkeit. Sexuelle Leidenschaft und erotische Liebe. Dieses Zentrum besitzt 2 wichtige Fähigkeiten für die Entwicklung:
- Es hält uns in der Welt, wir reagieren auf Dinge.
- Es führt uns zum Intellekt: Orange zu Gelb.
Ressourcen: Ein gut entwickeltes Sakral‑Zentrum vermittelt individuelle Macht. Assoziiert mit Blut, Reproduktion und allen entsprechenden Zyklen. Physikalisch: treibt die physischen Funktionen wie Verdauung, Zirkulation, Immunsystem. Emotional: stärkt die Ressourcen für die Aufarbeitung von Emotionen (ansonsten würde deren Energie aufwärts steigen und den Solarplexus verstopfen). Kreativität (Zeugungskraft, Unternehmen, Kunst). Verbindung zwischen Wasser, Mond, Emotionen, Psyche.
Verhaltenscharakteristika, Herausforderungen: Zentriert auf « Sex, Macht, Geld » (Caroline Myss). Die Expansion der Persönlichkeit: im 1. Chakra ist sie mit Überleben beschäftigt, im 2. Chakra etabliert sie die Familie als Machtbasis, das Freundesnetz, Arbeits‑ und Soziale Projekte, zieht Vertreter des anderen Geschlechts an. Bezieht sich stark auf die Familie und familiäre Verantwortlichkeiten als ein Ausdruck des Egos. Lüste, Fantasien (Identifikation mit Helden), Kreativität (Kunst, Musik, Poesie). Sucht Unterhaltung.
Ein schwaches Sakralchakra: kann keine Emotionen aufbauen. Wenn jemand sich ihm in den Weg stellt, reagiert es mit Wut und Gewalt, oder mit Depression, Schuldgefühl und Vorwurf. Das Bild von Top Dog und Under Dog.
Bedeutung in Sanskrit: « mit Juwelen gefüllt », oder « Stadt der Juwelen »; wird auch das Sonnenchakra genannt.
- Element: Feuer, welches nahe verwandt mit Shakti und dem Erwachen der Kundalini ist. « Feuer ist die Form in welcher Kundalini im Körper bleibt ». Bewegt sich aufwärts.
- Bewegungsrichtung: Bewegt sich aufwärts.
- Farbe: Gelb/rot (verschiedene Traditionen).
- Sinn: Sicht.
- Sinnesorgan: Augen.
- Bewegungsorgan: Füsse und Beine.
- Drüse: Pankreas.
Qualitäten: Rationeller Geist («lower mind»), Macht, Ideen auszudrücken. Organisation vom Sinn für das Selbst und das Selbstbild; Fähigkeit, sein Umfeld zu bestimmen und zu organisieren. Emotionen sind reicher und kontrollierbarer, Empfindlichkeit wird stärker, Sympathie für andere. Persönliche spirituelle Bewusstheit erwacht.
Ressourcen: Es ist das Zentrum von Vitalität im körperlichen und im geistigen Körper, sowie die Sonne die Lebensquelle des Solarsystems ist. Feuer: Reinigt und nährt. Hilfreich für Verdauung und Aufnahme von physischer und psychischer Nahrung für Leben und Intellekt.
Verhaltenscharakteristika, Herausforderungen: Ein Ort für Evolution: das Ego entwickelt in diesem Chakra den Wunsch, anerkannt zu werden, Macht und Autorität zu besitzen. Sorge um die Meinung der Anderen. Sonne ‑ Intellekt ‑ Organisationstalent (cf Fantasien im 2. Chakra). Gabe, Ideen wirkungsvoll auszudrücken, Macht, zu befehlen. Kann manipulativ sein, Wunsch, die anderen gemäss den eigenen Konzepten und Plänen zu formen. Der rationelle Verstand bringt ein anderes Verhalten ins Kollektiv: Spielen und Börsenmärkte kontrollieren, statt Krieg führen. Wohltätigkeit, Sühne für eigene Irrtümer, selbstloses Dienen, Dharma.
Bedeutung in Sanskrit: ungeschlagener Ton, ein nicht‑physischer Ton welcher weiterklingt ohne Anfang und Ende. Der ursprüngliche Ton, die Quelle aller Töne, welche ausserhalb der physischen Welt entspringt. Manifestiert im Herzen: ewige, ungeborene, unsterbliche Schwingungen, den Puls des Universums.
- Element: Luft.
- Bewegungsrichtung: bewegt sich in alle 4 Richtungen sowie auf und abwärts.
- Farbe: Varianten: gold (PVK ‑ die Farbe der göttlichen Liebe), grün (Theosophen).
- Sinn: « Touch'in the form of subtle air ».
- Sinnesorgan: Hals.
- Bewegungsorgan: Hände.
- Drüse: Thymus.
Qualitäten: Bedingungslose Liebe, Mitgefühl, Einfühlungsvermögen, Hingabe, Vertrauen, der Wunsch zu teilen.
Ressourcen: Der Ort, wo Materie und Geist vereint sind. Erweiterung der Wahrnehmung. Die Ebene der Heiligkeit in diesem Chakra bringt die Empfindung des Göttlichen in allem was existiert. Kosmisches Bewusstsein. « Der Altar Gottes ». Die Erfahrung von Einheit und Universalität als Wirklichkeit.
Verhaltenscharakteristika, Herausforderungen: Klarheit des Bewusstseins, Zentriertheit, Konzentration, Meditation. Bewusstheit des Lebensziels, Bewusstheit der Wahrheit hinter den Worten. Hingabe, Andacht, Glaube, Selbstvertrauen. Volle Kontrolle über die Sinnes‑ und Handlungsorgane. Meister seiner selbst. Entwicklung jenseits von Einflüssen durch die Umstände und die Umgebung, um unabhängig und durch sich selbst ausstrahlend zu werden. Andacht in Liebe und die Entdeckung von Gott überall und in Allem. Glaube in sich selbst und das Göttliche: Quelle des Glaubens für Andere. Jeder fühlt sich sicher in der Gegenwart eines Menschen mit der Anahata‑Qualität. Frei von Ärger, Lust, Eifersucht, etc. Die Bewegungen sind graziös, rhythmisch, Liebe fliesst durch das ganze Wesen.
Bedeutung in Sanskrit: shuddhi heisst « reinigen »: Das Chakra wird als das Chakra der Reinigung betrachtet (anja reinigt Karma; manipura reinigt Gedanken): Vishuddhi reinigt Gift.
- Element: Äther oder Raum oder Luft oder Akasha.
- Farbe: grün (PVK); blau (Theosophen).
- Sinn: Hören.
- Sinnesorgan: Ohr.
- Bewegungsorgan: Stimmbänder.
- Drüse: Schilddrüse.
Qualitäten: Reinheit, höhere Ebene von Kreativität, d.h. der Inspiration Ausdruck verleihen.
Ressourcen: Kommunikation, Kreativität. Gesprochene Worte verleihen den Gefühlen des Herzens Ausdruck. Die Stimme dringt zum Herzen des Zuhörers durch. Sie bewegt den Zuhörenden durch das Ändern des Raums (Akasha) seines Verstandes und seines Wesens. Gebete und anbetende Lieder steigen im Herzen auf und werden durch die Stimmbänder im Visshuddhi Chakra ausgedrückt. Mantras bringen göttliche Energien hervor und geben dem Formlosen Form.
Verhaltenscharakteristika, Herausforderungen: Spirituelle Wiedergeburt. Keine eindeutig weltliche Eigenschaften in diesem Chakra. Hauptproblem: Zweifel wenn Wissen unklug benutzt wird. Dieser wird zerstreut wenn alles verifiziert worden ist durch Meditation und Erfahrung.
Bedeutung in Sanskrit: « Befehlen », von den Wurzeln mit der Bedeutung « wissen » und « folgen ».
- Element: Wir befinden uns in diesem Chakra jenseits dem Bewusstsein von Elementen.
- Ort: Wo die Nadis Ida, Pingala und Sushumna verschmelzen.
- Farbe: Oft violett oder indigo.
- Fähigkeiten im Körper: Augen und beide Hälften des Gehirns.
- Drüse: Hypophyse.
Qualitäten: Macht von Gedanke und Handlung, abgeleitet von spiritueller Macht und höherem Wissen. Persönliche Vorstellungen sind vollständig ausgelöscht in der spirituellen Verwirklichung.
Ressourcen: Stimmt alles aufeinander ab: Kontrolliert die verschiedenen Zustände der Konzentration, welche in der Meditation angewandt werden. Beherrscht die gesamte Persönlichkeit. Assoziiert mit den kognitiven Fähigkeiten des Verstands, sowohl mit mentalen Bildern als auch mit abstrakten Ideen. « Zum ersten Mal manifestiert sich ungeteilte individuelle Existenz als Zwei, der Schöpfung zuliebe. » (Mookerjee). Alle Fähigkeiten des Verstandes sind stimuliert: höhere Intelligenz, Willenskraft, Gedächtnis, Konzentration. Telepathische Kommunikation. Hellsicht. Transformation beinhaltet spirituelle Vision: Kommunikation durch das Höhere Selbst. In Kontakt treten mit dem höheren Bewusstsein.
Bedeutung in Sanskrit: « Tausendfältig »
- Farbe: weiß, alle Farben.
- Fähigkeiten im Körper: Gehirn, der ganze Körper.
- Drüse: Epiphyse.
- Vollkommene Kontrolle über jeden Aspekt des Körpers und des Verstandes, sämtliche Sinne enthaltend sowie sämtliche Funktionen. Es ist alles‑durchdringend in seiner Macht. Es wird betrachtet als der Kreuzungspunkt zwischen menschlicher und göttlicher Evolution.
